
Im gynäkologischen Bereich sind neben dem Primarius weitere 12 ÄrztInnen(Ober-,Assistenz-und TurnusärztInnen) sowie 13 Schwestern und 7 Pflegehelferinnenn um Ihr Wohl bemüht .
Zur Erzielung bestmöglicher Ergebnisse sind wir um Kooperation und Kommunikation, sowohl mit den zuweisenden niedergelassenen Kollegen, als auch mit den anderen Fachabteilungen, sowie der Universitätskliniken Graz oder Wien (Onkologie, Pränataldiagnostik...etc.) bemüht und hoffen auf gute Zusammenarbeit zum Wohle unserer Patientinnen!
Durchgeführt werden folgende operative Eingriffe:
Endoskopische Eingriffe (Gebärmutterspiegelungen, Bauchspiegelungen), wenn notwendig Gebärmutterentfernungen, sowohl über die Scheide als auch mittels Bauchschnitt bzw. auch laparoskopisch assistierte Gebärmutterentfernungen ( LAVH= Kombination von Bauchspiegelung und Operation über die Scheide) sowie weiters Operationen bei Senkungszuständen und Scheiden- oder Gebärmuttervorfall.
Curettagen ( bei Fehlgeburten oder Blutungen außerhalb der Schwangerschaft) und diagnostisch minimal invasive Eingriffe zur Sterilitätsabklärung der Frau gehören zu unserem Standardprogramm.
Bei der Gebärmutterspiegelung (=Hysteroskopie) kann die Schleimhaut in der Gebärmutter durch eine über die Scheide eingeführte Optik beurteilt und bei Auffälligkeiten gleichzeitig behandelt werden. Dabei können Polypen abgetragen, Gewebsproben entnommen oder bei starken Regelblutungen eine Verödung der Schleimhaut durchgeführt werden.
Die Bauchspiegelung (= Laparoskopie) kann zur Abklärung unklarer Befunde im kleinen Becken, als auch zur Behandlung von Zysten, Myomen, Tumoren an den Eierstöcken, zur Unterbindung der Eileiter als Kontrazeptionsschutz und zur Behandlung und Feststellung von Eileiterschwangerschaften dienen.
Ebenso kann eine Endometriose (= entwicklungsgeschichtliche Verschleppung von Gebärmutterschleimhaut im Bauchraum), die ein häufiger Grund für starke Regelbeschwerden sowie Sterilität ist, festgestellt werden. In den meisten Fällen kann man diese operativ und anschließend hormonell behandeln.
Oft festgestellte Veränderungen der Schleimhaut am Muttermund (durch die jährlichen Krebsabstriche ) können durch eine sogenannte Konisation operativ saniert werden. Dies wird entweder mit dem Skalpell oder einer elektrothermischen Schlinge in Narkose durchgeführt.
Einen besonderen Schwerpunkt unserer Tätigkeit bildet die urogynäkologische Ambulanz, welche zur praeoperativen Abklärung bei Blasenentleerungsstörungen eingerichtet ist. Nach entsprechender Untersuchung kann eine spezielle Operation durchgeführt werden, wo ein sogenanntes TVT-O-Band zur spannungsfreien Anhebung der Harnröhre eingelegt wird.
Die Behandlungen von Erkrankungen an der Brust erfolgt in Zusammenarbeit mit der chirurgischen Abteilung des Hauses.
Die Patientenbetreuung erfolgt neben unseren ÄrztInnen durch qualifiziertes Pflegepersonal, die Physiotherapie, im Bedarfsfall auch durch unsere Psychologin. Weiters stehen zur Ernährungsberatung zwei Diätologinnen zur Verfügung.